Albert Schilling: Der Bildhauer und Plastiker wird geehrt

Eine eindrückliche Ausstellung vom 13.Mai bis 13.September 2015 widmet das Museum am Dom in Würzburg dem Werk des bedeutenden Bildhauers Albert Schilling (1904 – 1987). Anlass ist die Schenkung mehrere Dutzend Arbeiten in die Kunstsammlungen der Diözese durch die Familie Schilling.

„Es ist daher ein großes Glück für die Kunstsammlungen der Diözese Würzburg, dass sie nun diesen bedeutenden Zuwachs an Werken eines der wichtigsten Bildhauer der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum erhält. Die Ausstellung im Museum am Dom wird diese Arbeiten unmittelbar nach Übergabe der Stiftung erstmals in Würzburg der Öffentlichkeit vorstellen. Dreh- und Angelpunkt bei den gestifteten Arbeiten ist natürlich der Auftrag für den Würzburger Kiliansdom. Zwar sind auch einige frühere Arbeiten darunter, aber die Stiftung und damit die Ausstellung konzentrieren sich weitgehend auf die letzten beiden Jahrzehnte im Schaffen Albert Schillings. Dessen Spätwerk ist von Barbara Reinhard als „Essenz seines Schaffens“ bezeichnet worden, wobei sie die Klarheit und Kraft der Arbeiten hervorhebt.“ (Museumsprospekt)

„Das Arbeiten mit harten Gesteinssorten erlernte Albert Schilling nach seiner Übersiedlung nach Stans, als infolge der Wirtschaftssituation nach Kriegsausbruch nur noch der harte, silikathaltige Schrattenkalk aus den Steinbrüchen des Pilatus zur verfügung stand. Nachdem er sich mit diesem widerspenstigen Material vertraut gemacht hatte, verstand er es in seinem späteren Werk immer wieder, mit hervorragendem Gespür für die Materialität eines Steins eine optimale Verbindung von Form, Volumen und Oberflächenstruktur zu realisieren.“ (Biografisches Lexikon der Schweiz)

Homepage Albert Schilling: http://www.albertschilling.ch/menschundwerk.htm

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„Von 1963 – 67 gestaltete Albert Schilling die Vierungspartie des Domes von Würzburg, (u.a. mit einer 6,3 m hohen Steinskulptur). Die Reste dieses Lahnmarmors waren es zuerst, die den Bildhauer lockten freie Skulpturen zu machen. Es entstand daraus sein Spätwerk: 24 abstrakte Steinskulpturen von grosser Konsequenz und Dichte.“ (homepage)

Bericht des Wochenblattes über die Übersiedlung der Schilling-Skulpturen nach Würzburg): http://www.wochenblatt.ch/wob/aktuell/arlesheim/artikelseite-arlesheim/tx_ttnews%5Btt_news%5D=75847&cHash=cddb1791ca7c1c07261b2d42a8a41136

 

Homepage des Museums am Dom Würzburg mit ausführlichen Angaben zur Ausstellunghttp://www.museum-am-dom.de/albert-schilling/

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