Alle Beiträge von Karl Aschwanden

Neue Krankheit: die Angst vor Reaktionen.

Umgang mit Homosexuellen: Vorauseilende Feigheit

Eine Kolumne von Sibylle Berg

Eine Psychologin findet, dass es Kinder aus der Bahn wirft, wenn zwei Männer heiraten. Die CDU denkt, dass manche Realschüler KZs nicht verstehen. Die Angst vor der Schadennahme regiert – und mit ihr die Intoleranz.

So, können Homosexuelle in Irland jetzt heiraten? Prima. Danke. Kurz hakt etwas unter dem Konfettiregen der Freude nach. Wie fühlt sich ein erwachsenes Paar, wenn die Menschen in seiner Umgebung – der Bäcker, der Nachbar, die Lehrerin, die dumme Trine von gegenüber – entscheiden dürfen, wie es sein Leben verbringt?

Hat es nicht etwas absurd Gönnerhaftes, den Homosexuellen das irre Privileg der Eheschließung zu schenken? Ist die Durchsetzung von Menschenrechten nicht eher Aufgabe einer vernünftigen Gesetzgebung? Funktioniert auch in der Schweiz und in Deutschland hervorragend. Das war Ironie, und weiter in der Aufarbeitung der vergangenen Woche.

Eine neue Krankheit legt weite Teile der Bevölkerung lahm: Neue. Alle könnten irgendwie reagieren. Wie furchtbar. Am besten, man entscheidet gar nichts mehr. Die CSU hat Angst, dass Schulkinder mit Migrationshintergrund – sagt man das noch so? Sind nicht alle, die hier leben und in die Schule gehen, so etwas wie die Bevölkerung Deutschlands? Die CSU ist auf jeden Fall gegen einen KZ-Pflichtbesuch von Realschülern im Rahmen des Unterrichts, denn sie nimmt an, dass einige jugendliche Teile der Bevölkerung zu blöd dafür sind. Das sagt sie eleganter.

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Eine weitere Angst vor Schadennahme ging in der vergangenen Woche von der inzwischen weltberühmten Psychologin Barbara Eggert aus, die zum Wohle von Kindern einem Mann empfahl, der Hochzeit seines Bruders fernzubleiben. Der heiratet einen Mann.Ja, das hätte die Kinder wirklich aus der Bahn werfen können. Zwei Menschen, die sich lieben. Der reinste Horror. Nun kommen wir zu Angst vor Reaktionen Teil drei: Die Zeche Zollverein verweigert jugendlichen Homosexuellen das Steigenlassen von Herzchen-Ballons am Welttag gegen Homophobie, weil sich Kinder wundern könnten.

Merken Sie etwas? Andauernd wird irgendein Bevölkerungsteil vorgeschoben, wenn man eigentlich sich selbst meint. Wenn die CSU Kinder für zu dumm hält, ein KZ zu begreifen, ein Veranstaltungsbüromitarbeiter Angst hat, dass Kinder von Ballons Herzrhythmusstörungen bekommen, oder eine Zeitungsredaktion den verzagten Bullshit einer Psychologin druckt, dann heißt das nur eins: Solange ihr erwachsenen Menschen eure Wertmaßstäbe nicht überprüft, werdet ihr sie an Kinder weitergeben, die sie an ihre Kinder weitergeben.

So einfach ist das. Diese mitgedachten Reaktionen, diese unsägliche Feigheit, die momentan Behörden, Vereine und Einzelne einnässen lässt, macht die Erde nicht zu einem besseren Ort. Sondern zu einem Platz, an dem die Dummheit, die Intoleranz – sprich alles Rechtsnationale, Menschenfeindliche – gewinnen.

Der Traum vom grossen blauen Wasser: Film von Karl Saurer

Der Film von Karl Saurer zeigt, wie 1937, als beim Stauen der Sihl am Etzel 11 Quadratkilometer Land überschwemmt wurden und damit 107 landwirtschaftliche Betriebe verloren gingen, die Euphorie über technischen Aufbruch und die Hoffnung auf Wohlstand in der agrarische Bergregion zusammentrafen mit der widerstrebenden Preisgabe des Eigenen und Vertrauten zugunsten nationaler ökonomischer Interessen. Das „grosse blaue Wasser“ ist Metapher für Fülle und Reichtum – als lockender Kontrast zum anhin gewohnt Kargen und Schlichten.
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Der «Traum vom grossen blauen Wasser» zeigt Widersprüche und Konflikte auf zwischen agrarischer Bergregion und industrialisiertem Unterland, zwischen Enge und Weite, Eigenständigkeit und Fremdbestimmung, zwischen regionalen und nationalen Bestrebungen, ökonomischen und ökologischen Interessen.

Filmkommentar und Bio- und Filmografie Karl Saurer: http://cinematograph.ch/film/Traum/extras.html#_68

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FRAGEN: (Ein Zwischenhalt)

„Du kannst einen Apfel haben“, sagte ich und reichte ihm die grüne Frucht. Er schien zum allerersten Mal einen Apfel zu sehen. Zuerst schnupperte er nur dran, dann traute er sich, einen kleinen Bissen zu nehmen. »Hmmmmm, hmmmmm«, sagte er und biss noch einmal richtig zu. »Schmeckt er?«, fragte ich. Er verneigte sich tief.

Ich wollte wissen, wie ein Apfel schmeckt, wenn man zum ersten Mal einen isst, und deshalb fragte ich noch einmal: »Wie schmeckt er?« Er verneigte sich immer wieder. »Warum verneigst du dich?«, fragte ich. Wieder verneigte sich Mika. Das verwirrte mich dermaßen, dass ich ganz schnell die Frage wiederholte. »Warum verneigst du dich?«

Jetzt war er verwirrt. Ich glaube, er wusste nicht, ob er sich noch einmal verneigen oder einfach nur antworten sollte. »Da, wo ich herkomme, verneigen wir uns immer, wenn jemand eine witzige Frage stellt«, erklärte er. »Und je tiefsinniger die Frage ist, umso tiefer verneigen wir uns.« So etwas Komisches hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Ich begriff einfach nicht, wie man sich wegen einer Frage verneigen konnte. »Aber wie begrüßt ihr euch denn dann?« »Wir versuchen, uns jedes Mal eine kluge Frage aus zu denken.«

»Warum denn?« Zuerst verneigte er sich kurz, weil ich noch eine Frage gestellt hatte, dann sagte er: »Wir versuchen, uns eine kluge Frage auszudenken, damit unser Gegenüber sich verneigt.« Ich war von dieser Antwort derart beeindruckt, dass ich mich so tief verneigte, wie ich nur konnte. Als ich mich wieder aufrichtete, hatte Mika den Daumen im Mund. Erst viel später zog er ihn wieder heraus. »Warum hast du dich verneigt?«, fragte er fast beleidigt.
»Weil du auf meine Frage eine so kluge Antwort gegeben hast«, sagte ich. Jetzt sagte er sehr laut und deutlich etwas, das ich seither niemals vergessen habe:
»Eine Antwort ist niemals ein Grund, sich zu verneigen. Selbst, wenn eine Antwort sich schlau und richtig anhört, darf man sich trotzdem nicht verneigen.« Ich nickte kurz. Aber ich bereute es sofort, denn Mika hielt das vielleicht für eine Verneigung vor der Antwort, die er mir gerade gegeben hatte. »Wer sich verneigt, beugt sich«, sagte Mika. »Du darfst dich nie einer Antwort beugen. «

»Warum nicht?« »Eine Antwort ist immer ein Stück des Weges, der hinter dir liegt. Nur eine Frage kann uns weiterführen.« Ich fand diese Worte so klug, dass ich mir die Hände unters Kinn pressen musste, um mich nicht schon wieder zu verneigen.

 

Aus: Gaarder Jostein: Hallo, ist da jemand? Hanser Verlag 1999,  ISBN 3-446-18860-6  (Seiten 21/22)

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Kaffa, der Wildkaffee aus Äthiopien: Einzigartige Vielfalt, unvergleichliche Qualität

Das Wildkaffee-Projekt

Die Idee ist einfach: Mit dem Sammeln und dem Verkauf von Wildkaffee erzielen die Kaffeebauern von Kaffa ein langfristiges Einkommen aus dem Regenwald. So können sie ihre Lebensbedingungen nachhaltig verbessern und der Regenwald bleibt als ihre natürliche Ressource erhalten.

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Für mich ist es wirklich wahr: dieser Wildkaffee, den ich durch eine Idealistengruppe kennen lernen durfte, ist wirklich von unvergleichlicher Qualität. Ich bin inzwischen so verwöhnt, dass ich mir kaum mehr einen besseren Kaffee – nicht einmal in Italien – vorstellen kann.

Es ist doch wunderbar: Ich geniesse den Kaffee und unterstütze damit ein wichtiges nachhaltiges Regenwald-Schutzprojekt.

Homepage des Projektes: http://originalfood.ch/kaffa/das-produkt.html

Globi der Kinderfreund im Ausverkauf

 

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Globi gehört zu jedem Kind meiner Generation. Der freche blaue Vogelmann/-Bub hat unser Herz erobert. Keine Ahnung hatten wir, dass diese Figur eigentlich als Maskottchen des GLOBUS – Warenhauses entstand. Robert Lips‘ Geschöpf verselbständigte sich und machte die ganze Bilderbuch“-welt“ unsicher. Unkorrekt, kolonialistisch: uns konnte es gleich sein. Nun hat Anfang 2015 das Buchantiquariat EOS Robert Lips‘  gesamten Nachlass zum Verkauf angeboten. Leider hab ich doch nicht gewagt, eine Erstausgabe für 9000 Franken zu kaufen. Dafür soll der unvergessliche Kamerad auf diesem Blog seinen ehrenvollen Platz erhalten.

Aus dem Vorwort des Globi-Katalogs: „Voller Stolz und Freude präsentieren wir heute den lang ersehnten so komplett sicher einzigartigen Globi-Katalog. Der Inhalt umfasst das Werk von Robert Lips, der sein Leben lang mit wenigen Ausnahmen ausschliesslich für das Warenhaus Globus und den Globi- Verlag gearbeitet hat. Ebenfalls im Katalog enthalten sind einige Originale von Herbert Leupin, Vorlagen für «Globi’s lustige Kasperli-Bücher» und prämierte «Globianer-Arbeiten» von Kindern. (Zürich, Februar 2015 EOS Buchantiquariat Benz Gertrud und Marcus Benz)“

Der ganze Globikatalog Feb 2015 zum Herumblättern.

Ein Artikel zur Ausstellung in der NZZ: http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/article91A76-1.290841

Bruno Weber Park in Dietikon: Ein Traum, ein Paradies, eine Zauberinsel

Was für ein Park! An einem Mittwoch Morgen Punkt 11.00h trafen wir am Parkeingang in Dietikon ein: Antonia und ich waren fast für eine ganze Stunde die einzigen Besucher dieser märchenhaften Anlage, die der 2011 80-jährig gestorbene Universal- und Lebenskünstler Bruno Weber geschaffen hat. Wir wünschen dem wiedereröffneten Bijou ganz viele BesucherInnen.

Ein ideales Familienbesuchsziel. (Mi, Sa und So geöffnet)

 

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Wegen finanzieller Probleme und eines grossen Investitionsrückstaus war der Park Ende Oktober 2014 geschlossen worden. Ein drohendes Konkursverfahren und die unmittelbare Insolvenz der Stiftung konnten aufgehalten werden.

Für den Erhalt der Anlage hatte das Komitee «Rettet den Bruno-Weber-Park» rund 16’000 Unterschriften gesammelt. Im Dezember schloss die Bruno Weber-Stiftung mit Anna Maria Weber einen Nutzungsvertrag ab.

Dieser sieht eine dreijährige Nutzung und ein Vorkaufsrecht der Stiftung vor. Längerfristig sollen Besitz und Verantwortung für den Parkbetrieb in die alleinige Obhut der Stiftung übergehen.

Homepage Bruno Weber Park: http://www.brunoweberpark.ch/#home

EXIT – Selbstbestimmung im Leben und im Sterben

„Was den freiwilligen Tod betrifft: Ich sehe in ihm weder eine Sünde noch eine Feigheit. Aber ich halte den Gedanken, dass dieser Ausweg uns offen steht, für eine gute Hilfe im Bestehen des Lebens und all seiner Bedrängnisse.“ Hermann Hesse

EXIT schützt Sie bei Krankheit und Unfall vor Behandlungswillkür. EXIT ist für Sie da in schwierigen Lebenssituationen. EXIT unterstützt Sie, sollten Sie dereinst Ihr Selbstbestimmungsrecht ausüben.
Machen Sie mit bei einer mit über 80.000 Mitgliedern grössten Vereinigungen der Schweiz. Errichten oder erneuern Sie Ihre Patienten-Verfügung. Aufgrund hoher Anmeldezahlen kann die Wartefrist zwischen Anmeldung und Erhalt der PV mehrere Wochen dauern.

NEUSTE MELDUNG 30.MAI 2015: EXIT HAT 90’000 MITGLIEDER: http://www.bluewin.ch/de/news/inland/2015/5/30/sterbehilfeorganisation-exit-knackt-90-000-mitglie.html

Das ist die EXIT-Homepage: http://www.exit.ch/startseite/

«Die direkte Demokratie führt heute zu mehr Ausgrenzung»

Nr. 20/2015 vom 14.05.2015

Der Historiker Damir Skenderovic erklärt, was das Wiedererstarken des Nationalismus in Europa mit der SVP zu tun hat, wie dem Rechtspopulismus zu begegnen ist und warum er für eine Grundsatzdebatte über die direkte Demokratie plädiert.

Von Carlos Hanimann (Interview) und Florian Bachmann (Foto)

 

WOZ  2015 Nr. 20: http://www.woz.ch/1520/damir-skenderovic/die-direkte-demokratie-fuehrt-heute-zu-mehr-ausgrenzung

Lehrplan 21 «Die bestmögliche Schule für Kinder»

Ja, dieser Lehrplan 21 wir uns noch mehrmals zu reden geben. Ob Freud oder Aerger: Wichtig ist einfach, dass vor allem wir Beratungsprofis versuchen zu verstehen, was da für ein gewaltiger undvielschichtiger Prozess im gesamten Schweizer Volksschulwesen angestossen wurde. Es könnte sein, dass auf allen Ebenen die Zauberlehrlinge noch erwachen werden…..

Der BEOBACHTER hat sich in seiner Nummer 4-2015 eingehend sehr kritisch diesem Thema gewidmet. Mein Eindruck nach der Lektüre: Eltern, Lehrpersonen, Behörden und „Fachleute“ sind zu wenig auf diesen Organisationsentwicklungsprozess vorbereitet. Umso notwendiger scheint es mir, auf der übergeordneten Ebene diese direkt Betroffenen zu begleiten und zu unterstützen.

Lehrplan 21: Schüler sollen nicht mehr nur Wissen vermittelt bekommen, sondern vermehrt, wie man dieses selbst erarbeitet.

«Bürokratie macht Schule» –die Titelgeschichte des Beobachters 04/2015 zum Lehrplan 21 hat bei Eltern wie Experten einigen Wirbel ausgelöst.

Im Gespräch mit dem Beobachter stellt sich nun Christian Amsler, Direktor der Deutschschweizer Erziehungs-Direktorenkonferenz, der Kritik. http://www.beobachter.ch/arbeit-bildung/schule/artikel/lehrplan-21_die-bestmoegliche-schule-fuer-unsere-kinder/

Die Affäre Bucheli April 2015

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Ich kann die Empörung der Bürgler Kirchgemeindemitglieder über die Tatsache, dass zwei Menschen aus ihrem Kreis nur darum in ihrer Beziehung nicht gesegnet werden, weil sie einem Prinzip des hierarchischen Kirchenapparates nicht entsprechen, nachvollziehen.

Nach all dem Rummel und laut den Presseberichten erweist sich jedoch diese Empörung nicht als Solidarisierung mit dem lesbischen Paar, sondern als untergründiger Protest gegen die Störung des „ordentlichen“ Ablaufs der Dinge. Man will nicht, dass der Bischof seine reale Macht in diesem System offenlegt und damit die Verhältnisse transparent macht. Die Realität ist: Die Kirchgemeinde Bürglen ist nur zum Schein eine demokratische Einrichtung – die spezielle kirchenrechtliche Situation der Katholiken in der Schweiz nährt diese Illusion -, zu den Fragen der Kirchenprinzipien hat sie nichts, gar nichts zu sagen.

Der Pfarrer ist dem Bischof zu Gehorsam verpflichtet. Als „Hirte der gläubigen Herde“ soll er möglichst so tun, als ob alles schön unter ei- nander regulierbar wäre. Diese Aufgabe hat Herr Bucheli bisher optimal erfüllt; wären Bischof Huonder und sein Hofstaat nicht so radikal fundamentalistisch und konservativ, hätten sie ihn weiterwursteln lassen und die „Schäfchen“ wären mit ihrem „Hirten“ sehr zufrieden und mit „ihrer Kirche“ im Einklang.

Diese Scheinharmonie jedoch ist Bischof Huonder ein Dorn im Auge; er will alle Unklarheiten beseitigen und die Verhältnisse in seinem Bistum wieder klar hierarchisch (römisch, katholisch) regeln.

Diese konsequente Haltung ist meiner Meinung nach zu akzeptieren, denn sie ermöglicht allen in dieser Gemeinschaft, einen Entscheid für oder gegen die eigene Zugehörigkeit zum System zu treffen. Dieser Mann ist ein angemessener und typischer Vertreter jenes uralten Kolosses, der es fertig gebracht hat, über 2000 Jahre zu existieren. Die Opfer dieses „Erfolges“ schreien zum Himmel, der mit Sicherheit nicht „katholisch“ ist!!

Wenn nun die Struktur und die Wertehierarchie dieser Institution transparent sind, kann sie kritisch beurteilt werden, ob sie z.B. für alle suchenden Menschen eine Heimat sein kann. Und da wird sichtbar, dass sie das aufgrund ihrer Gesetze keinesfalls ist, denn sie schliesst z.B. Homosexuelle oder zweimal Verheiratete konsequent aus. In diesem Sinne wäre es mir wohler, wenn in den Medien über diese Wahrheit sachlich, eindringlich und nachhaltig informiert würde. Nicht das Vordergrundgeplänkel zwischen Bischof-Pfarrer und Gemeinde ist das Problem, sondern die kollektive Akzeptanz einer solch exklusiven Gemeinschaft durch unsere gesamte Gesellschaft.

Karl Aschwanden

Und hier noch der youTube-Beitrag zur Affäre: https://youtu.be/-jFmK5_G6G4

Und er darf bleiben, weil er sich unterordnet: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Wendelin-Bucheli-darf-Pfarrer-bleiben/story/12707429